Orr – Nun ist sie komplett, unsere Viererbande, also die vier Biere der HEINENHOF – DIE MIKROBRAUEREI – heimatverbunden und hofspezifisch.

HEIMAT – Weiberfastnacht kam unser Klassiker, das HEINENHOFER, ein Wieß, in den Bauernladen, ein süffig-würziges unfiltriertes Wieß kölscher Brauart.

Das HEINENHOFER, Landkölner Wieß, gibt es ganzjährig

HOFART – Eine Woche später folgte dann das SCHÄSELONG, das beim World Beer Cup eine Top-10-Platzierung erreichte. Dieses amberfarbene Bière de Garde passt hervorragend in das Sortiment des Bauernladens; denn früher wurde dieser Bierstil auf nordfranzösischen Bauernhöfen gebraut, und um 1800 waren im Rheinland ja auch schon mal die Franzosen. Vielleicht hatten unsere französischen Nachbarn das ja in Orr auch damals schon gebraut …

Das SCHÄSELONG – Bière de Garde – gibt es ab November als Winterbier Ausverkauf (ein Sud).

HOFART – Ebenso auf Bauernhöfen, aber dieses Mal in Belgien, wurde früher das “Saison” gebraut, ein Bierstil, der sehr trocken daherkommt. Deswegen ist unser ROTER KORSAR ein guter Begleiter für Spargelgerichte. Aber nicht nur! Ein Bier das Lust auf ein weiteres Gläschen macht. Der Name “Roter Korsar” übrigens von dem rotbärtigen Piraten Barbe Rouge her, ein Comic im frankophonen Belgien in den 1950-er und 1960er-Jahren.

Barbe Rouge heißt übrigens der Hopfen, der in diesem Trank mit verbraut wurde.

Den ROTEN KORSAREN – Bierstil “Saison” – gibt es ab Beginn der Spargelsaison bis Ausverkauf (ein Sud).

HEIMAT – Die SÜFFIGE SÜNDE hat einen historisch-regionalen Bezug; denn das Knupp – ein dunkles, röstaromatisches Bier mit einem Hauch von Lakritznoten – gab es früher direkt hinter der Kölner Stadtmauer. Den Kölnern war das Trinken dieses süffigen, leckeren Bieres leider nicht gestattet – so der Wille der Stadtväter, die meinten, das Bier mache krank, und es mehrmals per Dekret den Kölnern verboten. Doch das störte die Kölner wenig. Sie ließen sich nicht davon abhalten und veranstalteten nach zünftig-sündigem Genuss sogenannte Knuppereien, bei denen der eine oder andere blaue Flecken mit nach Hause nahm. Hinter dem Verbot steckte allerdings ein handfester fiskalischer Streit. Es ging dabei um die Bierakzise (Biersteuer), die man natürlich im Kölner Stadtsäckel sehen wollte und nicht in den Kassen des Erzbischofs, der rund um Köln die Hände aufhielt.

Die SÜFFIGE SÜNDE gibt es wie das Heinenhofer ganzjährig.

Die 4er-Bande
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